Neues / 11. Januar 2007

Die Radiopille

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Endlich. Heute habe ich endlich Glück gehabt. Warum? Na weil ich mir eine Erkältung geholt habe und hier am Pool rumschnupfe und huste. Häh? Was ist daran Glück? Hier kommts:

Rettung naht. Bekanntlich gehören einige Gebiete der Dominikanischen Republik zu den technologischen Hochburgen der Welt. Und siehe da: bei meinem Stöbern zwischen Plasmageneratoren und Brenstoffzellen für I-Pods habe ich sie entdeckt: die Radiopille.

Nie wieder Schlucken. Mann muss sie sich entsprechender Anweisung mit einer der farbigen Seiten (nicht verwechseln, sonst Nebeneffekte!) in Ohr stecken und drehen, bis man auf einer Radiofrequenz landet die ein Heilsignal sendet, was von der Tablette dann über den Gehörgang ins Gehirn gelangt. Dort werden dadurch Botenstoffe, Hormone, Enzyme angeregt und erzeugt und je nach Pille/bzw. Heilfrequenz der Genesungsprozess eingeleitet. Sieht ein bischen seltsam aus, aber hey? wenns hilft!

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Neues / 5. Januar 2007

Die Ahnensauger

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Heute wachte ich auf, in irgendeinem all-inclusive Hotel in der Dominikanischen Republik an der Atlantik Küste.

Es hatte die ganze Nacht geregnet, durch die Klimaanlage in meinem Bungalow tropft Wasser. Wohl kurz vor meinem Aufwachen hat sich eine Mücke auf meinem Handrücken niedergelassen und sich vollgesaugt.

Viel Spass, damit hat sie sicher eine Überdosis Grippemittel und Gin-Tonic mitgetrunken.

Zudem hat sie nun meinen Gencode mit allen Details, allen Defekten und der gesamten Historie meiner Ahnenfolge bis hinunter nach Norwegen und weiter. Deswegen sitzen die Mücken nach dem Saugen lange regungslos in irgendeiner Ecke…

Sie scannen die gewonnenen Daten. Aber was machen sie dann damit. Wie übertragen sie die Daten und wohin, womit? WI-FLY? Was macht der grosse Mückenmaster mit den gesammelten Daten aller Ahnensauger?

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Neues / 24. Dezember 2006

Der schwarze Bischof

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Gestern Nacht hatte ich Besuch. Nicht der übliche UPS Abholdienst, der kommt zudem nicht so spät, nein, gestern hatte ich Besuch vom schwarzen Bischof. Eigentlich war er mal der weisse Bischof, aber das ist lange her und eine andere Geschichte.

Der schwarze Bischof schaute mich mit seinen zugegebenermaßen stechenden Augen an und meinte ich müsste mich nun entscheiden. Das fand ich nicht so nett von ihm, da Weihnachten vor der Tür steht und ich eigentlich ganz andere Dinge im Kopf habe als mich jetzt, hier und sofort zu entscheiden. Ich versuchte ihn abzulenken mit Komplimenten über seine schöne Mütze und sein gewelltes Haar, aber das zog diesmal nicht.

Was er aber nicht wusste ist, daß mein Affe Jimmy im Schlafzimmer an seinem Buch schrieb und ich dort meinen neuen Zauberstab Delicti Major griffbereit und voll geladen liegen hatte.

Jimmy näherte sich unentdeckt der Tür, hinter der wir standen. Der schwarze Bischof wollte gerade ausholen um seinen Fluch über mich zu erneuern, da warf mir mein treuer Affe Jimmy im allerletzten Augenblick den Zauberstab zu und ich konnte mit einem sehr schnellen, harten Fluch den Bischof zu Nanopartikeln pulverisieren, die sofort durch den Boden fielen.
Das löste zwar nicht das Problem, aber verschiebt es auf später.

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Neues / 21. Dezember 2006

Die Zeitfalte

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Hah! Heute war es soweit. Nach meinen frustrierenden Zauberpannen vom Wochenende bin ich heute aufs Ganze gegangen: heute bin ich nach gutem Frühstück in den tiefen Untergrund der Zauberwelt abgetaucht, in die übelsten Ecken und habe nach was ganz Speziellem gesucht … schliesslich auch gefunden. Nun hab ich ihn, den Delicti Major, ein handsigniertes Exemplar vom Schöpfer den niemand kennt.

Der Delicti Major ist quasi die Kanone unter den Zauberstäben. Ein bisschen gross und unhandlich, aber who cares, es gibt einen ordentlichen Zauberwumms und darauf kommt es mir jetzt an.

Zur Vorbereitung meines heutigen, ganz besonderen Zaubers habe ich eine Origami-Kurs belegt. Ihr wisst schon, die Kunst des Faltens. Es ist schon erstaunlich wie man geschickt eine Menge Material in eine kompakte Form falten kann…und genau das brauche ich jetzt.
Also habe ich mir heute vorgenommen zumindest einem Teil der Menschheit, nämlich dem zweitspirituellsten Ort der Erde, Californien, einen Aufschub zu erzaubern, bevor Armageddon passiert.

Das hat mich 1/16tel meiner Seele gekostet, also bitte, das ist kein Scherz.
Am späten Nachmittag in meinem Refugium in West-Massachusetts geschah es dann: ich ballte meine gesamte Zauberkraft, verstärkte sie mit meinem voll geladenen Delicti Major und faltetet unter gewaltigem Getöse 10 Jahre aus einer abgelegenen Region im tropischen Regenwald in einen gigantischen Zeitstreifen, den ich am Rande meiner Kräfte in den St. Andreas Graben stopfte. Jetzt klemmt er in der Spalte und kommt nicht mehr raus. Der Delicti Bann halt ihn gut fest. Sollte nun ein Erdbeben geschehen wird im selben Augenblick in der Spalte die Zeit entfaltet und je nach Energie um bis zu 10 Jahre zurückgedreht.
Auch das keine Lösung für das Problem, aber wir gewinnen wieder Zeit.

Es lebe der Schöpfer den niemand kennt!

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Neues / 19. Dezember 2006

Bautz

Bautz

Bautz. Bautz ist wohl das Sinnbild für stumpfes, schweres Hinfallen mit null bouncing Effekt. Nicht Sproing, Plumps, Klirr, Gabang. Wie kann man diesen Wumms darstellen? Hier ein Lied von mir dazu: Man hänge ein Mikrofon 5 Meter tief in einen Müllschlucker, nehme eine Coladose und werfe sie rein, samplen, Stück rausschneiden, verändern und schon hat man kieselige Meeresbrandung.
Äh? Und wo ist das Bautz? Na ja, aufs gesampelte Klavier hauen und den Rest mit gesampelter Stimme machen. Ist schon was älter. Tapfer sein.

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