Neues / 2. Juni 2009

Karneval der Kulturen (der Dritte)

Schon zum dritten Mal war ich beim Karneval der Kulturen hier in Berlin.

Beim ersten Mal im Regen auf dem Umzug, beim zweiten Mal nach zwei Stunden genervt da der Zug sich kaum vorwärtsbewegte und beim dritten Mal vor dem Regen geflohen.

Ich habe keine Ahnung wie jemand 9 Stunden Umzug verfolgen kann…der ist einfach zu langsam unterwegs für meinen Geschmack.

Nun, in der Zeit zu der ich mich dort befand und mich halbwegs nach vorne durchgedrückt habe, entstanden einige Eindrücke und hier sind Auszüge davon:

Es waren viel zu viele Besucher da und viel zuwenig Platz. Hier ein Zaungast:

zaungast

Die Kostüme waren wieder sehr einfallsreich, bisweilen schwer zu deuten:

seltsam

trotzdem hatten die Träger meist Spaß, selbst bei abgeknickten Ohren durch große Hüte

seltsam2

seeeeehr große Hüte….

groser-hut

kleine Prinzessin im Publikum

kleine-prinzessin

junge Prinzessin in der Parade

junge-prinzessin

farbenfrohe Prinzen

farbenfrohe-prinzen

und glückliche Könige

koenig

alles in allem: Hut ab vor den mutigen Schönen

mutige-schone

an diesem heißen Nachmittag mit darauffolgendem Wolkenbruch und Hagel.

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Neues / 27. Mai 2009

Standardausstattung jeder Galerie

Wie auch immer:

die Galerien unterscheiden sich im wesentlichen durch ihre Inhalte.

Das die Räume nicht identisch sind ist klar, manchmal sind sie unangemessen klein, oft aber unangemessen groß.

Unangemessen? Hmm, vielleicht doch nicht. Es gibt wohl ein Prinzip welches verfolgt wird, nämlich: je schwerer zugänglich der Inhalt des Kunstwerkes, desto größer der Raum. (Ansonsten würde man achtlos vorbeigehen…nun aber beschäftigt man sich damit denn es muß ja einen Sinn haben soviel Fläche für sowenig Kunst zu opfern).

Bei den vielen Galeriebesuchen in letzter Zeit ist mir eine fundmentale morphologische Eigenschaft fast aller Galerien aufgefallen: Der Tisch mit dem weissen Apple Mac Computer und der meist jungen Frau die eifrig irgendwas dort studiert und sich auffällig nicht um die Galeriebesucher kümmert. Diese Bild habe ich schon sooft gesehen dass ich es einmal fotografiert habe, ich weiß nicht mehr wo, aber es könnte überall gewesen sein:

morphologie

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Neues / 5. November 2008

Das gefüllte Nichts

Das Nichts, es kann einen Buddhisten komplett erfüllen, aber wohl nicht die Leser dieses Blogs.

Schade, das wäre nämlich einfach.

Na ja, dann erzähle ich eben schnell im Zeitraffer was inzwischen alles los war.

Umzug, Ummeldung von privat, Firma, Fahrzeug trotz Behördenstreiks

Das Übliche: Baumarkt, Bohren, Ikea, Internetbestellungen

Helfen bei anderem Umzug

50. Geburtstag feiern

ein Grippe haben

18.08. eine gute yellow lounge im Radialsystem

10.09. eine schlechte yellow lounge im Weekend, akustisch unter aller Kanone

21.09. Tempelhof Hangar2, Stockhausen, 3 Orchester, einzigartig

09.10. Komische Oper, Prix Montblanc, Joshua Bell, sehr schön, leider nicht als VIP geladen

11.10. Berliner Dom, Musica Mystica, was für ein Orgelspiel!

15.10. Parlazzo, bestes Essen mit toller Show, Wahnsinnsjongleur, Absturz eines Artisten aber nichts passiert

21.10 BKA Theater, unerhörte Musik, Claudia Birkholz, toy-piano und Klavier, ein netter Versuch…

23.10. Jazz im Kammermusiksaal, Philharmonie, vituos und überraschend

24.10 City Lights, Fotos mit – leider nur – Einbeinstativ in der Nacht

26.10. Designers Open in Leipzig, macht Lust auf eigene Entwürfe

30.10. Kopenhagen meets Berlin, Sophiensääle, genial, mit Bretschneider

01.10. Art Forum

02.10 Berliner Liste

02.10. Hangar2 Ausstellung

ich hoffe ich konnte das Nichts ein wenig auffüllen….

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Neues / 5. September 2008

Lebe in Frieden, aber lass mich in Ruhe

Wilhelmstraße, das erste Kapitel meines Lebens hier in in Berlin neigt sich dem Ende.

In 3 Wochen ist es Geschichte.

Eine Geschichte mit vielen Facetten, die privaten waren schön, die mit dem Haus und ihren Bewohnern nicht.

Zu den nicht schönen zählt der Kellerbrand, 4 Wohnungseinbrüche, 1 Kellereinbruch, 1 Wasserschaden, 1 Autoaufbruch….und das innerhalb von 2 Jahren. Nicht zu vergessen die täglichen Verwüstungen durch die Problemmieter in den ersten 5 Etagen. Mein Leben mit der Angst vergessen zu hane die Alarmanlage einzuschalten.

Zu den schönen zählt der fantastische Blick über Berlin, die Sonnenuntergänge allein und auch zu zweit, die wenigen schönen Momente auf der stets windigen Dachterrasse 1 von 5.

Die drei Etagen, die ich verlasse, werden sich bald nach der Zeit zurücksehnen in der ich hier Mieter war, wenn sie überhaupt wieder vermietet werden können, aber das ist nicht mein Problem.

Also kullert keine Träne über meine Wange, die nicht schönen Momente haben stark überwogen, jetzt geht’s blitzschnell hier raus und klein und bescheiden in die Kronenstraße am Gendarmenmarkt. Bessere Gegend.

ciao Wilhelmstraße

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